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Touristische Vermietung auf Gran Canaria

 

Regelung der Umsatzsteuer

Der bisher für den subventionierten Wohnungsbau im Rahmen der Sonderregelung oder für die öffentliche Förderung vorgesehene 0%-Satz wird auf den subventionierten Wohnungsbau im Rahmen der allgemeinen Regelung und auf Immobilien, die durch auf Vermietung spezialisierte Unternehmen, die die Sonderregelungen anwenden, erworben werden, angewandt.

Für Transaktionen, die sich auf den Rest der Immobilien beziehen, wird der allgemeine Mehrwertsteuersatz angewendet, obwohl bestimmte ermäßigte Sätze für die Übertragung von Immobilien genehmigt werden, die direkt vom Bauträger für den gewöhnlichen Wohnsitz des Käufers übergeben werden.
 

Gesetz 4/2012, 4/2018 Kanarische Inseln

Kanarisches Gesetz 4/2012 Art.58.2, 3 und 5 L / 4/2018 Art.2., BOCANA 4-12-18 / 4/2018 2ª, BOCANA 4-12-18

Mit Wirkung seit dem 05.12.2018 wurde die Regelung des Umsatzsteuersatzes für Transaktionen im Zusammenhang mit Wohnraum wie folgt geändert:

  1. Die Regelung für die Transaktionen von Immobilien, die administrativ als subventionierter Wohnungsbau im Rahmen der Sonderregelung oder der öffentlichen Förderung eingestuft sind und weiterhin mit dem 0%-Satz besteuert werden, bleibt unverändert (4/2012 Art.58.1).
  2.  

  3. Die folgenden Transaktionen, die mit 3% besteuert wurden, werden nunmehr mit 0% besteuert (4/2012 Art.58.2):
    • diejenigen, die sich auf Immobilien beziehen, die administrativ als subventionierter Wohnungsbau der allgemeinen Regelung gelten
    • die Bereitstellung von Immobilien, die von Unternehmen erworben wurden, die die Sonderregelung der Körperschaftssteuer für Unternehmen, die sich mit der Vermietung von Immobilien befassen, anwenden
      (Körperschaftssteuergesetz Art. 48 und 49), sofern die aus der Vermietung erzielten Mieten durch die in dieser Regelung vorgesehene Vergünstigung gedeckt sind.
  4. Sonstige Immobilien: Bei Transaktionen im Zusammenhang mit Immobilien, die nicht in dem Gesetz 4/2012 Art.58.1 und 2. enthalten sind, gelten folgende Sätze (4/2012 Art.58.3 und 5):
    • Sie werden in der Regel mit dem allgemeinen Steuersatz besteuert.
    • Ermäßigte Sätze werden für die Übertragung von Immobilien festgelegt, die direkt vom Bauträger übergeben werden, sofern sie den gewöhnlichen Wohnsitz des Erwerbers bilden sollen:
      • Allgemeine Regelung: Besteuerung mit 5%.
      • Ausnahmen: Besteuerung mit 3%, wenn eine der folgenden Situationen eintritt.
      • Der Erwerber ist zum Zeitpunkt, zu dem die Steuer anrechenbar wird, 35 Jahre oder jünger.
      • Der oder die Käufer sind Teil einer großen Familie.
      • Der Käufer hat den Rechtsstatus einer Person mit einer Behinderung und der Grad der Behinderung beträgt mindestens 65 %.
      • der Erwerber ist eine Frau, die Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt ist. Dies beinhaltet eine geltende Schutzanordnung oder ein endgültiges gerichtliches Urteil.
      • Der Steuerzahler und seine Nachkommen gelten als Mitglieder einer Einelternfamilie (DLeg Canarias 1/2009 Art.11 ter.1, 2 und 4).
      • Die Einkommensgrenze der Familieneinheit beträgt maximal 24.000 Euro pro Jahr, erhöht um 10.000 Euro, wenn die Besteuerung gemeinsam erfolgt.

Erfolgt der Erwerb durch zwei Ehepartner oder zwei Personen mit eingetragener Partnerschaft auf den Kanaren, genügt es, dass einer der beiden Erwerber 35 Jahre oder jünger ist, als eine Person mit einer Behinderung gilt oder eine Frau ist, die Opfer von Gewalt ist.

Die Anwendung der in den Punkten b) und c) vorgesehenen Sätze setzt die Einhaltung der folgenden Anforderungen voraus:
 

  1. Dass das Eigentum zum gewöhnlicher Wohnsitz im Sinne der Gesetzgebung der Einkommensteuer bestimmt ist.
  2.  

  3. Der Käufer hat dem Unternehmen oder Gewerbetreibenden eine Erklärung vorzulegen, in der er das Eigentum, auf das er sich bezieht, identifiziert und die Übereinstimmung der Anforderungen an den Charakter des gewöhnlichen Aufenthalts manifestiert.

    Wird die Übergabe der Immobilie in einer öffentlichen Urkunde formalisiert, muss die Erklärung in diese aufgenommen werden.

  4.  

  5. Die Steuerbemessungsgrundlage für die Übertragung von Immobilien, die von der Steuerbehörde im Rahmen des entsprechenden Verfahrens zur Anwendung der Steuern angemeldet oder festgestellt wurden, übersteigt den Betrag von 150.000 Euro nicht.

    Dieser Betrag beträgt 225.000 Euro für Großfamilien der allgemeinen Kategorie und 300.000 Euro für eine spezielle Kategorie.

  6.  

  7. Dass die Käufer vor dem Kauf oder in den zwei Jahren nach dem Erwerb des neuen gewöhnlichen Wohnsitzes in der öffentlichen Urkunde, falls diese vorhanden ist, die Übertragung des früheren gewöhnlichen Wohnsitzes durchführen.

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